AllSängerOpening galaTristanHolländerBest of WagnerManagement
Intendant, Tristan

Peter Svensson

Kurwenal

Thomas Johannes Mayer

Regie (Tristan)

Edmund Emge

Erik

Michael Heim

Dirigent

Levente Török

Regie (Holländer)

Isao Takashima

Der Holländer

Tomasz Konieczny

Leitung Marketing

Gesine Görlich-Fletzberger

König Marke

Günther Groissböck

Tenor

Christian Voigt

Sopran

Andrea van der Smissen

Musikdirektor, Dirigent

Matthias Fletzberger

Sopran

Barbara Pichlbauer

Daland

Franz Hawlata

Sopran

Peggy Steiner

Isolde

Martina Serafin

Isolde

Magdalena Anna Hofmann

Brangäne

Hermine May

Senta

Anna Gabler

Produktion Design

Siegwulf Turek

Präsidentin

Eva Walderdorff

Intendant, Tristan

Peter Svensson

Der in Wien geborene Peter Svensson, einer der gefragtesten und zuverlässigsten „echten“ Heldentenöre unserer Zeit, zählte nach seinem international vielbeachteten Erfolg als Rienzi an der Prager Staatsoper (1991 bis 2007 ständiges, gastierendes Mitglied) schnell zu den größten Hoffnungen im deutschen Heldentenorfach.

In dieser Zeit war der Sänger mit allen wichtigen Partien seines Faches als Gast auf vielen bedeutenden Bühnen und Konzertpodien in Erscheinung getreten, darunter La Scala Milano, Paris, Athen, Hamburg, Buenos Aires, Dresden, Bilbao, Köln, Rom, Leipzig, Cardiff, Helsinki, Triest, Asuncion, Catania, der Deutschen Oper Berlin, Barcelona, Genf, Stuttgart, Osaka, Hannover, Seoul, Modena, Bonn, Bologna, Madrid, Las Palmas, Montevideo, Tokyo, Taipei, Mexico City, Peking, …

Nach einer beinahe dreijährigen, verletzungsbedingten Pause, feierte er im März 2011ein bejubeltes Bühnen-Comeback (als Jung-Siegfried) am Theater Cottbus in Deutschland.

Seither war er im April 2011 LOHENGRIN (Paraguay), im Juli 2011 PETER GRIMES (Las Palmas), 2012 HERODES in Bozen, Modena und Syros, SIEGFRIED in Cottbus  und KÖNIG KANDAULES in Palermo, 2013 SIEGFRIED (9.Produktion) in Dessau, SIEGMUND in Palermo, TANNHÄUSER in Kopenhagen, ERIK in Peking und Athen, LOHENGRIN in Zagreb, HERODES  in Moskau, ERIK in Brno, TRISTAN in Chisinau, Lübeck, Iasi und Sofia, dort auch als Samson, als SIEGMUND  in St. Petersburg und RING am einem Abend in Erfurt und Leipzig. 

Bereits im frühen Kindesalter von 6 Jahren von Wolfgang Glück und Axel Corti als Schauspieler für Film und TV entdeckt, begann er seine Sängerlaufbahn als Sopransolist der berühmten Wiener Sängerknaben und schloß, nach dem Abitur, sein Studium (Trompete, Dirigieren a.o., Sologesang,  Gesangspädagogik – Magister art.) an Konservatorium und Musikhochschule in Wien mit Auszeichnung ab. Zu seinen Lehrern zählten, unter anderen, Fritz Uhl, James King und Reiner Goldberg.
„Meisterstudien“ führten ihn zu René Kollo nach Berlin.

Von Maestro Claudio Abbado entdeckt, kam Peter Svensson 1989-91 mit ersten Anfängerverträgen an die Wiener Staatsoper.
Der Tenor gewann den Birgit Nilsson – Preis beim internationalen Richard Tauber – Gesangswettbewerb 1991 in London und erhielt 1992 das Stipendium der Richard Wagner Gesellschaft. Für seine Leistung als „Tiefland – Pedro“ an der Prager Staatsoper wurde Peter Svensson 2004 als erster Ausländer für den bedeutenden tschechischen Kulturpreis THALIE nominiert.

Peter Svensson arbeitete mit Regisseuren wie Ruth Berghaus, Paul Curran, Giancarlo del Monaco, Gilbert Deflo, Claus Guth, Pet Halmen, Hans Hollmann, Andreas Homoki, Richard Jones, Harry Kupfer, Hans Peter Lehmann, Heinz Lukas-Kindermann, Jean Louis Martinoty, Pier Luigi Pizzi, David Pountney, Manfred Schweigkofler, Ladislav Štros, Sergio Vela, Jossi Wieler . .
                                                                                                                                                    Er hat mit vielen führenden Orchestern und namhaften Dirigenten wie Claudio Abbado, Yves Abel, Marc Albrecht, Niksa Bareza, Oleg Caetani, Myung-Whun Chung, James Conlon, Asher Fisch, John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Michael Gielen, Leopold Hager, Pedro Halffter, Neeme Järvi, Armin Jordan, Vladimir Jurowski, Roman Kofman, Jiři Kout, Gustav Kuhn, Sir Charles Mackerras, Zubin Mehta, Václav Neumann, Kiril Petrenko, Gennadi Roshdestwenskij, Donald Runnicles, Sir Georg Solti, Horst Stein oder Lothar Zagrosek zusammengearbeitet.

Der Künstler wurde auch zu bedeutenden Musikfestspielen eingeladen, wie Edinburgh, Ankara, Wien, Luzern, Erl, Prager Frühling, Schaljapin Opernfestival (Kazan / Russia), Wexford, Belgrad, Bergen . . .

Auch als Konzertsänger ist Peter Svensson, als Interpret anspruchsvoller Tenorpartien wie in Mahler’s 8.Symphonie und Das Lied von der Erde, in Janáčeks Glagolithischer Messe(CHANDOS-rec. unter Sir Charles Mackerras) und Oedipus Rex (CHANDOS-rec. unter Neeme Järvi) gern gesehener Gast auf den bedeutenden Konzertpodien der Welt.
Zahlreiche Mitwirkungen bei CD-Einspielungen, sowie dadurch gewonnene Schallplattenpreise liegen vor.

Kurwenal

Thomas Johannes Mayer

Der deutsche Bariton Thomas Johannes Mayer absolvierte nach einem Studium der Geschichte, Germanistik, Musikpädagogik und Philosophie seine Gesangsausbildung an der Kölner Musikhochschule bei Liselotte Hammes und Kurt Moll.

Nach ersten Engagements in Regensburg und Darmstadt feierte Thomas J. Mayer am Theater Basel als Don Giovanni in Mozarts gleichnamiger Oper sowie als Achilles in Othmar Schoecks PENTHESILIA (Regie: Hans Neuenfels) bemerkenswerte Erfolge. Als Wotan/Wanderer in Wagners DER RING DES NIBELUNGEN am Badischen Staatstheater Karlsruhe sowie in der Titelrolle von Hindemiths MATHIS DER MALER wurde Thomas J. Mayer begeistert gefeiert. Zur Spielzeit 2008/2009 wechselte er an die Hamburgische Staatsoper, wo er u. a. mit den vier Bösewichten (LES CONTES D’HOFFMANN), als Mandryka(ARABELLA), Kaspar (DER FREISCHÜTZ), Jochanaan (SALOME), Wotan (DIE WALKÜRE), Rigoletto (RIGOLETTO) und Scarpia (TOSCA) zu erleben war.

Seit 2010 ist Thomas Johannes Mayer als freischaffender Künstler tätig.

Die internationale Karriere begann in der Spielzeit 2007/2008 in der Titelpartie von Bergs WOZZECK (Regie: Jürgen Flimm) an der Mailänder Scala, die ihn daraufhin als Posa für die Neuproduktion von DON CARLO im Dezember 2008/2009 engagierte.

Seitdem gastiert Thomas Johannes Mayer an Opernhäuser wie:
De Nederlands Opera, Theater Basel, Théâtre Royal de la Monnaie, Deutsche Oper Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Komische Oper Berlin, Deutsche Oper am Rhein, Aalto Theater Essen, Hamburgische Staatsoper, Oper Köln, Oper Leipzig, Teatro alla Scala, Bayerische Staatsoper München, Opéra National de Paris, New National Theatre Tokyo, Palau de les Arts Reina Sofia Valencia, Theater an der Wien, Opernhaus Zürich, dem Royal Opera House Covent Garden sowie bei den Bregenzer Festspiele, Athen Herodus Atticus, Bayreuther Festspiele, Salzburger Festspiele sowie dem Boston Symphony Orchestra oder dem Odense Symfoniorkester.

Zu seinem Repertoire gehören nicht nur die großen Strauss- und Wagnerpartien wie Barak (DIE FRAU OHNE SCHATTEN), Jochanaan(SALOME), Mandryka (ARABELLA), Amfortas (PARSIFAL), Telramund(LOHENGRIN), Wotan/Wanderer (DER RING DES NIBELUNGEN), Holländer(DER FLIEGENDE HOLLÄNDER) sondern auch Partien wie Moses in Schönbergs MOSES UND ARON, Thoas in Glucks Oper IPHIGÉNIE EN TAURIDE oder Mizguir in Rimski-Korsakovs SNEGUROCKA.

Jüngste Engagements umfassen den Graf Andrae Vitelozzo Tamare in Franz Schrekers DIE GEZEICHNETEN am Opernhaus Zürich, Telramundin Wagners LOHENGRIN am Nationaltheater Prag und bei den Bayreuther Festspielen, Jochanaan in einer Neuproduktion SALOME an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, Wassermann in Dvoráks RUSALKA an der Opéra national de Paris, die Titelpartie in Manfred Trojahns OREST, Don Pizarro (FIDELIO) sowie Amfortas (PARSIFAL) an der Wiener Staatsoper.

Höhepunkte der Saison 2019/2020 sind unter anderem Wotan (DIE WALKÜRE) im Concertgebouw Amsterdam, Mandryka (ARABELLA) und Holländer (DER FLIEGENDE HOLLÄNDER) an der Oper Leipzig, Pizarro in einer Neuproduktion LEONORE an der Wiener Staatsoper sowie sein Rollendebüt als Hans Sachs (DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG) am New National Theatre Tokyo.

Thomas J. Mayer arbeitete mit namhaften Dirigenten zusammen wie Daniel Barenboim, Semyon Bychkov, Daniele Gatti, Philippe Jordan, Vladimir Jurowski, Zubin Mehta, Kent Nagano, Andris Nelsons, Sir Simon Rattle, Donald Runnicles, Ulf Schirmer, Peter Schneider, Stefan Soltesz, Christian Thielemann und Simone Young.

Regie (Tristan)

Edmund Emge

Edmund Emge begann seine Laufbahn als Opernsänger. Nach seinem Studium am Konservatorium Wien und bei KS Gottfried Hornik sang er Rollen wie Sarastro, Leporello, Figaro, Mustafa, Escamillo, Salieri oder Haraschta.

Parallel dazu folgten erste Engagements als Regisseur. Mit dem von ihm gegründeten “Opernensemble Rigoletto”, einer Wanderbühne, gastierte Emge in mehreren europäischen Ländern. Von 2001 bis 2014 war er bei den Opernfestspielen St. Margarethen für die Kinderopern mitverantwortlich und führte bei mehreren Produktionen Regie.

Ein Festengagement führte ihn an das Stadttheater Würzburg, wo er als Sänger, Schauspieler und Bertiebsdirektor vielseitige Aufgaben zu bewältigen hatte. 

Regiearbeiten bei internationalen Festivals in den USA – Oklahoma Opera Festival – und in Afrika, wo er als Intendant der “Kenya Opera” Szenen aus Opern mit afrikanischen Gesängen szenisch verband. Auf Burg Hohenstein im Taunus und im Kloster Eberbach erarbeitete Edmund Emge  Open-Air-Inszenierungen von „Tosca“ und „Pagliacci“ mit Sängern wie Sue Patchell, Anna Maria Kaufmann, Eduardo Villa, Jorge Perdigon und Georg Tichy.

Eine besondere Vorliebe für den Liedgesang führte zu mehreren szenischen Liederabenden beim Festival „Mein Lied“in Rothenburg an der Tauber. Hier galt es, aus Liedern Geschichten zu entwickeln. Edmund Emge wurde auch für eine Verfilmung der Oper „Hänsel und Gretel“ engagiert, leitete Theaterprojekte mit Arbeitssuchenden für das Sozialministerium und verfasste ein österreichweit aufgeführtes Stück für Jugendliche im Auftrag des Innenministeriums. Unterrichtstätigkeit an österreichischen und slowenischen Universitäten, Dozent an der TU Wien (Sprechtechnik) und 2003 – 2010 Gastprofessor an der Opernschule der „South Eastern University, Durant“. 

2020 inszenierte Edmund Emge mit “Pippi Langstrumpf” sein erstes Musical und nun mit “Tristan und Isolde” eine Oper, die ihn seit seiner Jugend, wie das gesamte Wagner’sche Werk, fasziniert und begeistert.

Erik

Michael Heim

Michael Heim wurde in Bludenz geboren und ist in Thüringen aufgewachsen. Nach seinem Pädagogikstudium war er einige Jahre als Redakteur und Kulturjournalist bei russmedia tätig. Parallel absolvierte er sein Gesangstudium bei Prof. Habib Samadzadeh, KS Nicolai Gedda, KS Franzisco Araiza und KS Irmgard Boas.

Beruflicher Werdegang 

Sein erstes Bühnenengagement führte Michael Heim 1998 an das Stadttheater St Gallen, seit 1999 ist er freischaffend tätig.

Opernhäuser: Zürich, Luzern, Dresden, Wien, Genua, Triest, Aberdeen, Tokio, Leipzig, Halle, Chemnitz, Essen, Bregenz, Innsbruck, Salzburg.

Festivals: Salzburger Festspiele, Schubertiade Hohenems, Seefestspiele Mörbisch, Lehar Festival Bad Ischl, Musiktheater Schönbrunn, Coburger Sommeroperette.

Konzerthäuser: Lincoln Center NY, Strathmore Washington, Hyatt Shanghai, Esplanade Singapur, Gewandhaus Leipzig, Beethovenhalle Bonn, Glocke Bremen, Philharmonie Essen und Köln, Residenz München, Frauenkirche und Philharmonie Dresden, Philharmonie und Konzerthaus Berlin, Brucknerhaus Linz.

Dirigenten, Sängerkollegen, Regisseure

Zusammenarbeit mit Kurt Masur, Peter Schreier, Manfred Honeck, Robin Ticciati, Jörg Demus, Kyrill Petrenko, Ralf Weikert, Raphael Frühbeck de Burgos, Vladimir Jurowski, Johannes Wildner, Herbert Mogg, Franz Bauer-Theussel, Alfred Eschwé, Lukas Beikircher, Ernst Theis, Robert Meyer, Renate Holm, Thomas Quasthoff, Petra-Maria Schnitzer, Michelle Breedt, Angelika Kirchschlager, Helen Donath, Eva Mei, Laurence Dale, Volker Vogel, Oliver Widmer, Karl Markowitsch, Matthias Oldag, u.v.a.

Fernseh-Produktionen 

„Adventliche Festmusik aus Dresden” (Dresdner Frauenkirche, mit Angelika Kirchschlager, Thomas Quasthoff, Staatskapelle Dresden, Leitung: Vladimir Jurowski),
„Junger Wein und Alte Lieder” (BR, München), Weihnachtssendung “Lieder zum Fest” (MDR Leipzig) u.a.

Es sind auch mehrere CD- und Videoproduktionen mit Michael Heim erschienen,
z.B. bei CPO Gesamtaufnahmen von „Karneval in Rom“ und „Die drei Wünsche“, „Viktoria und ihr Husar“-Seefestspiele Mörbisch.

Dirigent

Levente Török

Levente Török wurde 1993 in eine ungarische Musikerfamilie geboren. Er absolvierte ein Kompositions- und Klavierstudium am Béla-Bartók-Musikgymnasium Budapest. Ab 2011 studierte er Dirigieren in der Klasse von Prof. Mark Stringer und Prof. Yuji Yuasa sowie Korrepetition bei Prof. Konrad Leitner an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2010 war er Korrepetitor des Opernstudios der Ungarischen Staatsoper, geleitet von Géza Oberfrank. 

Im Mai 2014 debütierte er mit Mozarts „Don Giovanni“ als Operndirigent im Schönbrunner Schlosstheater als Assistent von Christoph Ulrich Meier. Noch im selben Monat durfte er als Musikalischer Assistent von Ralf Weikert beim Wagner-Festival Wels die „Lohengrin“-Produktion vorbereiten. Weitere Engagements führten ihn als Assistentdirigent zu den Tiroler Festspielen („Herzog Blaubarts Burg“), zurück zum Wagner Festival Wels („Tannhäuser“), etc. Im Rahmen dieser Festspiele gastierte er 2016 auch im ROH Oman mit „Lohengrin“. 
In der Saison 2014/2015 war er bei der Chorakademie der Wiener Staatsoper als Chordirektorassistent tätig. Im März 2017 erhielt er die Möglichkeit bei den Festspielen Baden-Baden als Korrepetitor die „Tosca“- (unter dem Baton von Sir Simon Rattle) und „Carmen“-Produktionen zu begleiten. Im Herbst 2017 kehrte er dann nach Baden-Baden zurück, um auf Einladung die Produktion „La Bohème“ – unter dem Dirigat von Teodor Currentzis – zu assistieren. 

Von 2015 bis 2018 war Levente Török am Theater Regensburg als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung engagiert. Neben seinen eigenen Einstudierungen („Vetter aus Dingsda“, mehrere Ballett- und Kinderproduktionen) hat er dort mehr als hundert Repertoirevorstellungen von Stücken, wie z.B. „Un ballo in maschera“, „La Cenerentola“, „Così fan tutte“ dirigiert.

Seit September 2018 ist er 1. Kapellmeister am Theater Ulm, wo er in dieser Spielzeit als Musikalischer Leiter von „My Fair Lady“, „Der Vetter aus Dingsda“, „Das kalte Herz“, „Benefizgala“ und „Glaciskonzert“ zu erleben ist und Vorstellungen von „Lucia di Lammermoor“ und „Der fliegende Holländer“ als Dirigent übernimmt.

Regie (Holländer)

Isao Takashima

Geboren in Nagano/Japan in 1952

Bachelor-Studium der Wirtschaftswissenschaft in Tokio
Studium der Theaterwissenschaften in München und Wien, MA-Abschluss bei Herrn Prof. W. Greisenegger in Wien

Assistententätigkeiten:bei Herrn Keisuke Suzuki, Michael Hampe, Keita Asari, August Everding, Ennosuke Ichikawa, Yukio Ninagawa und Heiner Müller

Inspizienten- und Regieassistenz in Bayreuth von 1981 bis 1995, in Salzburg in 1996 und im Prinzregententheater (Eröffnungsproduktion von „Tristan und Isolde“) 1996

Beratungstätigkeit fürs New National Theatre in Tokio (1990 bis 2000)

Künstlerischer Leiter im Nissay Theater in Tokio (2001 bis 2017)

Regiearbeiten bei „Freischütz“ in Tokio, Nagoya und Kobe, „Il prigioniero “ von Dallapiccola mit Charles Dutoit bei NHK-Symphonie Orchestra, Semistage vom „Ring“ bei City Philharmonic Orchestra in Tokio, „Parsifal“ mit Gerd Albrecht in Tokio, „Un ballo in maschera“ in Nagoya, „Gogo no Eiko, The Sailor Who Fell from Grace with the Sea“ von Henze in Tokio und Salzburg, „Il Trovatore“ in Saitama, „Die Entführung aus dem Sereil“, „Příhody lišky Bystroušky Die schlaue Füchslein“, „Die Zauberfläte“, „Orfeo ed Euridice“ am Nissay Theater in Tokio usw.

Realisation der Wiederaufnahmenproduktionen von: „Der goldene Hahn, Le coq d’or“ von Ennosuke Ichikawa im Théâtre du Châtelet in Paris mit Kent Nagano, „Madama Butterfly“ im Teatro Municipal in Santiago de Chile, im Bunka kaikan in Tokio, in Beijin, mit Seiji Ozawa, „Die Frau ohne Schatten“ von Ennosuke Ichikaw in der Bayerischen Staatsoper in München mit Wolfgang Sawallisch und im Teatro Real in Madrid mit Pinchas Steinberg.

In seiner künstlerischen Leitung im Nissay Theater in Tokio sind entanden; „Lulu“, „Die Sache Makropulos (Věc Makropulos), „Medea“ und „Lear“ von Aribert Reimann, „Ainadamar“ von Osvaldo Golijov uva.

Koordinationstätigkeiten bei verschiedenen Opern- und Musicalproduktionen u.a. Bayreuther „Tannhäuser“ in Tokio, Münchner „Die Frau ohne Schatten“ in Tokio, Wiener „Elisabeth“ in Tokio und Osaka „I am from Austria“ in Takarazuka

Isao Takashima ist als Prof. an 3 Musikhochschulen in Tokio tätig.

Der Holländer

Tomasz Konieczny

Geboren wurde Tomasz Konieczny 1972 in Lodz/Polen und studierte an der dortigen Filmakademie zunächst Schauspiel. Er wirkte als Schauspieler im Theater und war an verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen beteiligt. Sein Gesangsstudium begann er an der Fryderyk-Chopin-Akademie in Warschau und setzte es an der Hochschule für Musik in Dresden in der Klasse von Prof. Christian Elßner fort. Er war Preisträger beim 33. Internationalen Dvorak-Gesangswettbewerb 1998 in Karlsbad.

Sein Debüt als Sänger gab er 1997 an der Oper Posen/Polen mit Figaro in „Le nozze di Figaro“. Verschiedene Engagements führten Konieczny u.a. nach Leipzig, St. Gallen, Chemnitz und Mannheim, wo er 2002 festes Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim wurde und ihm auch der Arnold-Petersen-Preis, eine besondere Auszeichnung für talentierte Nachwuchskünstler verliehen wurde.

2005 sang er an der Deutschen Oper am Rhein Osmin in „Die Entführung aus dem Serail“ und 2006 den Wotan in „Das Rheingold“. Er gehörte 2006 – 2014 zum Ensemble an diesem Haus, wo er u.a. Golaud in „Pelleas et Mélisande“, Amfortas in „Parsifal“, Kurwenal in „Tristan und Isolde“, Holländer in „Der fliegende Holländer“, Barak in „Die Frau ohne Schatten“, Balstrode in „Peter Grimes“, Selim in „Il Turco in Italia“, Falstaff und Escamillio in „Carmen“ gesungen hat.

Seit 2006 sang er regelmässig bei den Budapester Wagner Tagen Partien wie: Amfortas und sowohl 2007 wie 2009 den Wotan in „Die Walküre“, den Wanderer 2010 und Kurwenal 2010/11. 2008 gab er ein gefeiertes Debüt als Alberich in „Das Rheingold“ und „Siegfried“ an der Semperoper Dresdenwo er 2016 Telramund/“Lohengrin“ und zunächst Alberich in „Das Rheingold“ u.d.L. von Christian Thielemann mit großem Erfolg sang. Am Teatro Real Madrid gastierte er als Dr. Kolenatý in „Die Sache Makropulos“.

Im 2010 debütierte er auch als Vier Bösewichte in der Premiere Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ am Nationaltheater Prag (Narodni Divadlo) wo er 2011 einen besonderen künstlerischen Erfolg als Amfortas in der Premiere „Parsifals“ feierte. Im April 2010 debütierte er fulminant als Alberich in „Ring des Nibelungen“ an der Deutschen Oper Berlin.

In 2011 debütierte er dann als Biterolf in „Tannhäuser“ an der Opéra National de Paris , 2012 als Pizarro am Kennedy Center mit der NSO Washington und an der Bayerischen Staatsoper München sowie fulminant im Sommer 2012 bei den Salzburger Festspielen als Stolzius in Zimmermanns „Soldaten“. In 2016 feierte er in Salzburg besonders großen Erfolg als Jupiter in Strausses „Die Liebe der Danae“ u.d.L. von Franz Welser-Möst.

2013 wurden zwei wichtige Einspielungen Wagner´s „Ring des Nibelungen“ veröffentlich; eine u. d. L. von Marek Janowski der Firma Pentatone Classics wo der Konieczny die Rolle des Wotans interpretiert. In der anderen Einspielung der Firma Deutsche Grammophon geleitet von Christian Thielemann singt der Konieczny die Partie des Alberichs. Ein Präzedenzfall. Beide Einspielungen wurden von der Kritik und Zuhörer sehr hoch eingeschätzt.

Mit Anfang 2014 debütiert Konieczny brilliant als Jochanaan/“Salome“ an der Carnegie Hall in NY und im November 2015 als Titelheld in Bergs „Wozzeck“ an der Lyric Opera of Chicago feiert er einen besonders großen persönlichen Erfolg.

Die Wiener Staatsoper ist für Konieczny seit 2009 eine künstlerische Heimat. Hier singt er u. a.: Jack Rance/“La Fanciulla del West“, Alberich und Wotan/“Ring des Nibelungen“, Amfortas/“Parsifal“, Holländer/“Der Fliegende Holländer“, Scarpia/“Tosca“, Mandryka/“Arabella“, Jochanaan/“Salome“, Telramund/“Lohengrin“.

Darüber hinaus ist Tomasz Konieczny auch im Konzertfach ein überaus erfolgreicher Interpret. Sein Repertoire umfasst dabei u.a. Bachs „Matthäus-Passion“, das „Weihnachts-Oratorium“, Händels „Messias“ und Mendelssohns „Elias“, das „Requiem“ von Mozart, Verdi und Dvorak, Beethovens 9. Symphonie, Dvoraks „Stabat Mater“, Pendereckis „Kosmogonia“, „Lukaspassion“, „Seven Gates of Jerusalem“ und die „Messa da Requiem“ von Maciejewski, Lieder von Strauss, Rachmaninov, Twardowski, Penderecki, Beethoven, Moniuszko.

Leitung Marketing

Gesine Görlich-Fletzberger

E-Mail:marketing@weinviertler-festspiele.com

Mobil:+43 664 40 88 554

König Marke

Günther Groissböck

Günther Groissböck studierte an der Wiener Musikuniversität bei Robert Holl und später bei José van Dam. Als einer der international gefragtesten Bässe, ist er regelmässiger Gast an den bedeutendsten Bühnen der Welt – wie der Metropolitan Opera, der Mailänder Scala, den Bayreuther Festspielen, der Bayerischen und der Wiener Staatsoper, dem Royal Opera House Convent Garden, sowie der Opéra National de Paris.

Künftige Engagements umfassen u.a. Baron Ochs (Der Rosenkavalier, R. Strauss), König Marke (Tristan und Isolde, Wagner) und Philippe II (Don Carlos, Verdi) an der Met, Rocco (Fidelio, Beethoven) und Gurnemanz (Parsifal, Wagner) an der Bayerischen Staatsoper und sein Rollendebüt als Wotan im neuen Bayreuther Ring 2020. Neben seiner umfassenden Konzerttätigkeit widmet er sich auch dem Liedgesang. Seine mit Gerold Huber eingespielte Schubert-Doppel CD „Winterreise“ und „Schwanengesang“ und sein neues Album „Herz-Tod“ sind bei DECCA erschienen.

Tenor

Christian Voigt

Christian Voigt ist einer der vielseitigsten Wagner-Tenöre der Gegenwart. Zu seinem Repertoire gehören vor allem dramatische Partien wie Siegfried, Tristan, Tannhäuser, Stolzing und Siegmund, aber auch Lohengrin, Parsifal und Florestan („Fidelio“). Ebenso zählen lyrisch-dramatische Rollen wie Erik („Der fliegende Holländer“) Max („Der Freischütz“) und Bacchus („Ariadne auf Naxos“) zu seinem Repertoire, welches kontinuierlich erweitert wird. Engagements führten ihn unter anderem an die Opernhäuser in Paris, Palermo, Berlin, Frankfurt, Beijing, Prag, Leipzig, Hannover, Rennes und Darmstadt. Im Frühjahr 2019 folgte sein  Japan-Debüt als Siegfried und er sang mit überwältigendem Erfolg  den Waldemar in Schönbergs „ Gurre-Liedern“ beim Tokyo Spring Festival unter der Leitung von Maestro Kazushi Ono.

2010 gab er sein umjubeltes Debüt als Siegfried in „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ in der Freiburger Produktion des „Der Ring des Nibelungen“ in der Inszenierung von Frank Hilbrich. Diese Partien sang er bisher mit großem Erfolg am häufigsten, unter anderem an den Opernhäusern von Paris, Beijing, Palermo, Leipzig, Darmstadt, Hannover und Freiburg, im Frühjahr 2013 sang er den Siegfried in Götterdämmerung in einer konzertanten  Aufführung  mit den Bamberger Symphonikern  unter der Leitung von Jonathan Nott.

2009/10 erhielt er für den Siegfried (Götterdämmerung) am Theater Freiburg von der Opernwelt die Nominierung als Nachwuchssänger des Jahres.

Von 2011 bis 2014 konnte er in Freiburg weitere große Erfolge als Lohengrin, Parsifal und Tannhäuser verbuchen. Im Herbst 2013 folgte sein umjubeltes Rollendebüt als Tristan am Staatstheater Oldenburg, 2015 als Lohengrin in Rennes. Der Jahreswechsel  2015/2016 führte Christian Voigt nach Palermo, wo er in der von Graham Vick inszenierten Produktion des „Rings“ von Richard Wagner am Teatro Massimo Palermo sehr erfolgreich beide Siegfriede in „Siegfried“  und „Götterdämmerung“  sowie im Anschluß Ende Februar 2016  an der Oper Leipzig ebenfalls den „Siegfried“  sang. 2018 debütierte er erfolgreich als Walther von Stolzing in „Die Meistersinger von Nürnberg“ in Poznań.

Im Verlauf seiner Karriere arbeitete er mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Philippe Jordan, Kazushi Ono, Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe,  Michael Schoenwandt, Adam Fischer, Gerd Albrecht, Dietfried Bernet, Constantin Trinks, Rudolf Piehlmayer, Stefan-Anton Reck,Roger Epple  u.a. sowie bedeutenden Orchestern Europas wie dem Chamber Orchestra of Europe, La Chapelle Royale, der Staatskapelle Berlin, dem Bach-Collegium  Stuttgart und dem Danish Radio Concert Orchestra und mit Regisseuren wie Calixto Bieto, Udo Samel, Frank Hilbrich, Hans-Peter Lehmann, Carlos Wagner, Giuseppe Frigeni, KS Brigitte Fassbaender, Elisabeth Stöppler, Eva-Maria Höckmayr, Michael Sturm, John Dew, Andreas Müller-Elmau, Ingo Kerkhof, Andreas Hutter, Stephen Taylor u.a. zusammen. 

Christian Voigt studierte in seiner Heimatstadt Berlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Heinz Reeh und Dietrich Fischer-Dieskau Gesang. 1995 war er Preisträger des 6. Internationalen Mozart-Wettbewerbs in Salzburg. Er absolvierte Meisterkurse bei Peter Schreier, Josef Protschka, Kurt Equiluz, Wolfram Rieger und René Kollo und war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Im Konzert- und Liedbereich widmet sich Christian Voigt hauptsächlich den Werken der Meister der Klassik und der Romantik wie Bach, Händel, Schubert, Schumann, Brahms, Mozart, Beethoven, Haydn, Wolf, Strauss und Mahler und ist gern gesehener Gast in den bedeutenden Konzertsälen der Welt wiedem Concertgebouw Amsterdam, Palais des Beaux Arts Brüssel, Stephanien-Saal Graz, Théâtre des Champs-Élysées Paris, in Berlin Philharmonie und Konzerthaus am Gendarmenmarkt, der Münchner Philharmonie, der Liederhalle Stuttgart und der Tonhalle Zürich. Sein Liedrepertoire ist umfangreich und umfasst die großen Liedzyklen wie auch spezielles Repertoire.1998 sang er u.a. Die schöne Magelone von Johannes Brahms und erstmals Mahlers Lied von der Erde. 2001 folgte eine Tournee mit der Schönen Magelone und anderen Liedzyklen durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Holland. 

CD-Produktionen u.a. unter der Leitung von Helmuth Rilling (F. Schubert/ E. Denisov Lazarus) bei Hännsler sowie mit Philippe Herreweghe (Schumann Faust- Szenen) bei harmonia mundi und bei Naxos Alceste von Anton Schweitzer runden das künstlerische Wirken ab.

Ein DVD-Mitschnitt mit Christian Voigt als Siegfried von einer Aufführung der gleichnamigen Oper von Richard Wagner aus dem NCPA Beijing ist bei DR-Classics erhältlich.

Sopran

Andrea van der Smissen

Nach ihrem Studium an der Ferenc Liszt Musikakademie zog die ungarisch-österreichische Sängerin nach Wien, wo sie auch Musikwissenschaft studierte. Seit 2004 ist sie als freischaffende Sängerin tätig, wobei sie in mehreren Ensembles in Wien engagiert ist, wie z.B. das Wiener Hofburg Orchester. Sie sang die Partien der Koloratur Fach an der Hamburger Kammeroper, der La Vlaamse Opera und absolvierte Opern- und Operettentourneen in Deutschland und Japan, wo sie u.a. die Rolle der Königin der Nacht und Donna Anna sang. Nach ihrem Fachwechseln zum dramatischen Sopran singt sie derzeit Partien aus verschiedenen Verdi und Wagner Opern, wie Elisabeth (Don Carlos), Aida, Elsa (Lohengrin) und Elisabeth (Tannhäuser) u.a.

Musikdirektor, Dirigent

Matthias Fletzberger

Matthias Fletzberger gilt als „Künstler der ersten Reihe“ und als Spezialist für die deutsche Romantik. Besonders geschätzt wird seine profunde Kenntnis der Werke von Wagner und Strauss.

Als Dirigent feierte er in den letzten Jahren große Erfolge in Amerika (New York / Lincoln Center, Los Angeles /Walt-Disney Hall, Montreal, Toronto, Vancouver, etc.) Fernost (Bunka Kaikan Tokyo, Seoul Arts Center, NCPA Peking, Oriental Art Center Shanghai), aber auch in Europa (Staatsoper Prag, Philharmonie Sofia, Wiener Musikverein). In Seoul war er auch künstlerisch-administrativer Leiter und Dirigent des ersten „Ring des Nibelungen“ in Korea (Regie: Achim Freyer). Derzeit bereitet er an der Nationaloper Sofia eine neue Produktion von Richard Strauss „Elektra“ vor.

Bereits früh erregte sein musikalisches Talent Aufmerksamkeit, mit 5 Jahren war er einer der jüngsten Studenten aller Zeiten an der Wiener Musikuniversität. Als Preisträger bedeutender Wettbewerbspreise (u.a. Busoni/Bozen 1984, Rubinstein/Tel Aviv 1986, Maria Callas/Athen 1988, Bösendorfer / Wien 1989) führte ihn eine intensive Konzerttätigkeit als Pianist mit rund 1.000 Auftritten in nur 5 Jahren rund um die Welt auf alle Kontinente.

Motiviert durch Rolf Liebermann und Elisabeth Schwarzkopf und ausgebildet von Ferdinand Leitner und Carl Melles wandte er sich dem Dirigieren zu. Rasch folgten erste Erfolge als Dirigent  bei den Wiener Festwochen („Die Zauberflöte“ 1991 und „Die schöne Helena“ 1993 wurden per Eurovision in ganz Europa übertragen). Weitere Engagements folgten an der Prager Staatsoper sowie am Theater St. Gallen (Schweiz).

Nach einer10-jährigen Auszeit kehrte Matthias Fletzberger im Jahr 2010 zunächst als Pianist und bald auch wieder als Dirigent auf die Opern und Konzertbühnen der Welt zurück.

Im Jahr 2011 erschien das CD/DVD-Album „Violin in Motion“ bei der „Deutsche Grammophon“ sowie in Folge zwei weitere Alben bei Preiser Records, darunter die Erstaufnahme der 2. Violinsonate von Joseph Marx. Hochgeschätzt ist auch seine Arbeit mit Sängern wie Daniela Fally, Elina Garanca, Ramon Vargas, Andreas Schager, Benjamin Bruns , Thomas Hampson oder Daniel Schmutzhardt sowie seine Auftritte als Pianist und Kammermusiker.

Sopran

Barbara Pichlbauer

Die in Wien geborene Sopranistin mit lettischen Wurzeln absolvierte ihr Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in der Gesangsklasse von Prof. Franz Lukasovsky und in der Opernklasse von Curt Malm und Uwe Theimer, nachdem sie zuvor eine Tanz-, Gesangs- und Schauspielausbildung am PCA Wien abgeschlossen hatte.

Noch während ihres Studiums lernte sie Kammersänger Siegfried Jerusalem im Rahmen eines Meisterkurses kennen. Er erkannte ihr Potential für das deutsche Fach und holte sie nach Nürnberg, um an der dortigen Hochschule in seiner Klasse zu studieren. Ihr Diplom bestand sie mit ausgezeichnetem Erfolg.

Meisterkurse bei namhaften Sängerinnen und Sängern vervollständigten ihre Ausbildung.

Seither führten sie Engagements an die Volksoper Wien, das Ronacher (Klangbogen Wien), das Festspielhaus Baden Baden, das Festspielhaus St. Pölten, nach Vancouver, nach Rheinsberg, das Schlosstheater Schönbrunn und vieles mehr.

Barbara Pichlbauer arbeitete unter anderem mit Regisseuren wie Philippe Arlaud, Josef E. Köpplinger, Marion Dimali, Werner Pichler, Matthias Schönfeldt und mit Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Prof. Siegfried Köhler, Guillermo Garcia Calvo, Richard Seiffarth, Michael Hofstetter und Frantisek Drs zusammen.

Gemeinsam mit Siegfried Jerusalem als Partner sang Barbara Pichlbauer zahlreiche Wagnerkonzerte- so zum Beispiel auf der Plassenburg Kulmbach und auf dem Hexentanzplatz in Thale mit der Philharmonie Halle, in Marienbad und der Katherinenruine mit dem Westböhmischen Symphonieorchester und in der Harmonie Heilbronn mit dem Heilbronner Sinfonie Orchester. 

Auch wurde sie wiederholt als Solistin für Konzerte der Nürnberger Symphoniker in der Großen Meistersingerhalle Nürnberg  engagiert.

Als Liedsängerin war und ist sie unter anderem mit Richard Wagners Wesendonckliedern und Liedern von Gustav Mahler, Richard Strauss, Franz Schubert zu hören.

Zuletzt war und ist Barbara Pichlbauer in Produktionen des Sirene Operntheaters, des Wiener Künstlerkollektivs „Oper rund um“, bei den Festspielen Reinsberg, beim Festival „Wir sind Wien“ und beim Viertelfestival Niederösterreich zu erleben.

Daland

Franz Hawlata

Wurde in Eichstätt/Bayern geboren. Er studierte dort Musikwissenschaft, bevor er 1983 an die Musikhochschule München ging und dort bei Ernst Häfliger, Hans Hotter und Erik Werba sein Gesangsstudium absolvierte. Bereits 1986 gab er sein Bühnendebut am Gärtnerplatztheater.

Nach einigen Jahren in München, Coburg und an der Komischen Oper Berlin begann 1992 seine internationale Karriere mit Gastspielen in Lyon, Pretoria, Cardiff und San Francisco.

1994 wurde Franz Hawlata an die Wiener Staatsoper verpflichtet und hat dort bisher in mehr als 200 Aufführungen den Ochs, Orest, Morosus, Rocco, Caspar, Leporello, Papageno, Osmin, Figaro, Sarastro, Wozzeck, Daland, Pogner und weitere Partien seines Fachs gesungen.

Sein überaus erfolgreiches Debut an der Metropolitan Opera gab der Sänger mit dem Ochs im Februar 1995, im Oktober des gleichen Jahrs folgte sein erster Auftritt an der Bastille Paris in Weills Mahagony, und im November 1996 wurde er als Leporello zum ersten Mal im Royal Opera House in London begeistert gefeiert. Mit der MET und der Bastille Paris verbindet den Künstler bis heute eine enge Zusammenarbeit.

Regelmäßige Gastspiele führten ihn inzwischen nach München, Berlin, Essen, Brüssel, Barcelona, Florenz, Turin, Genua, New York, Chicago, San Diego und Tokyo.

Im Frühjahr 2001 sang Franz Hawlata mit großem Erfolg seinen ersten Wotan am Staatstheater Meiningen in den Aufsehen erregenden Inszenierungen von Christine Mielitz, 2003 folgte das Debut als Hans Sachs in Essen, eine Partie, die er unter der Leitung von Zubin Mehta auch im Maggio Musicale 2004 in Florenz gesungen hat und mit der er 2007 in Bayreuth debutiert hat. Im gleichen Jahr folgte sein erster Barak in Chicago, Anfang 2008 dann in Paris (Bastille).

Bei den Salzburger Festspielen sang Franz Hawlata erstmals den Osmin 1997. Diese Produktion wurde 1998 wiederholt. 1999 folgte der Leporello, sowie 2000 und 2001 Don Alfonso in Cosi fan tutte, und 2004 der Ochs im Rosenkavalier. Im Mozartjahr 2006 hat er hier als auch in Wien wieder den Osmin gesungen.

Seine Verpflichtungen führten ihn im Juni 2008 wieder an die Wiener Staatsoper mit einer Neuproduktion von Capriccio (LaRoche), danach folgten die Bayreuther Festspiele (Sachs). Die Saison 2008/09 begann mit einer Produktion der Verkauften Braut in Paris (Bastille), es folgten Vorstellungen an der Deutschen Oper in Berlin (RosenkavalierBohème und Freischütz), und der Rosenkavalier in Baden-Baden (Thielemann), Meistersinger (Pogner) in Erl, sowie zwei Konzerte beim Edinburgh Festival 2009.

Die Saison 2009/10 begann mit konzertanten Aufführungen des Rosenkavalier in Sao Paulo, gefolgt von einer Neuinszenierung der Schweigsamen Frau in Sevilla. Den Morosus sang Franz Hawlata auch in der Festspielpremiere 2010 in München. Unter den wichtigen Produktionen des Jahres 2011 waren der Rosenkavalier in Tokyo, sowie Meistersinger (Pogner) und Parsifal(Gurnemanz) bei den Tiroler Festspielen in Erl. Höhepunkte des Jahres 2012 waren ein Gastspiel in Tokyo mit den Lustigen Weibern von Windsor, eine neue Produktion der Schweigsamen Frau (Morosus) in Chemnitz, König Marke bei den Tiroler Festspielen, sowie der Rosenkavalier (Ochs) und Don Pasquale (Titelpartie) in München.

Ein großer Erfolg war Anfang 2013 der Wotan in den Neuproduktionen von Rheingold und Walküre im Teatro Massimo in Palermo. Es folgten Gastspiele in Budapest und Warschau mit Capriccio (LaRoche) und Tristan and Isolde (Marke), sowie der Daland im Fliegenden Holländerin Peking. Im Juni war Franz Hawlata wiederum Gast am Teatro Real in Madrid in der Rolle des Doktors in Berg’s Oper Wozzeck. Im Sommer hörte man ihn bei den Tiroler Festspielen im Nabucco als Zaccaria.

Die Saison 2013/14 begann mit einer Neuinszenierung von Mozarts Entführung (Osmin) in Liège ,der Wiederaufnahme der Schweigsamen Frau (Morosus) in Chemnitz, und dem Fidelio(Rocco), wiederum in Liège, gefolgt von einem sehr erfolgreichen Gastspiel am Teatro Real in Madrid mit dem König Heinrich in Wagners Lohengrin.

Unter den Audioproduktionen des Sängers sind besonders zu erwähnen: Spohrs Faust, Lieder und Gesänge von Loewe (mit Juliane Banse und Helmut Deutsch), Loewes Oper Die drei Wünsche, Szenen und Arien aus Opern von Verdi, Marschners Vampir, Nicolais Lustige Weiber, Dvoraks Rusalka, Beethovens Leonore, Franz Schmidts Buch mit sieben Siegeln und Berlioz’ Benvenuto Cellini.

Auch als Lied- und Konzertsänger sehr gefragt ist Franz Hawlata regelmäßig in den großen Konzertsälen des In- und Auslands und bei internationalen Festspielen zu hören.     

Sopran

Peggy Steiner

Die Sopranistin Peggy Steiner wurde in Dresden geboren. Nach einer klassischen Ballettausbildung studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei KS Magdalena Hajossyova. Sie war mehrere Jahre Schülerin der Liedklasse von Dietrich Fischer-Dieskau und absolvierte Meisterkurse bei Julia Varady, Peter Schreier und Eberhard Büchner. KS Irmgard Boas coacht sie nun im jugendlich-dramatischen Fach. 

Sie wurde mit dem Stipendium der Bayreuther Festspiele und der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung ausgezeichnet. Beim Wettbewerb der Bertelsmann-Stiftung „Schöne Stimmen“ gehörte sie zu den Finalisten.

Peggy Steiner war auf zahlreichen Operbühnen und Konzertpodien zu Gast: Komische Oper Berlin, Theater Dortmund, Staatstheater Saarbrücken, Staatsoperette Dresden, Schweriner Schlossfestspiele, Eutiner Festspiele, Rheingau Musikfestival, Dresdner Musikfestspiele, Philharmonie und Konzerthaus Berlin, Palais des Beaux-Arts Brüssel, Lincoln Center NY, Strathmore Washington.

Sie arbeitete u.a. mit Christine Mielitz, Harry Kupfer, Caroline Gruber, Marcello Viotti, Helmut Rilling, Constantin Trinks und Justus Frantz zusammen.

Zu Ihren Partien gehören Agathe („Der Freischütz“), Figaro-Gräfin, Marie („Die verkaufte Braut“), Erste Dame („Die Zauberflöte“), Micaela(„Carmen“), Gräfin Mariza, Lisa („ Das Land des Lächelns“), Rosalinde („Die Fledermaus“).
Ihr Debüt als Sieglinde in der „Walküre“ am Landestheater Niederbayern wurde wegen Corona auf 2021 verschoben. 

Isolde

Martina Serafin

Martina Serafin wurde in Wien in eine Musikerfamilie geboren und studierte am Wiener Konservatorium bei Otto Edelman. Sie gab ihr Debüt in der Operette (Lehar, Strauss, Kalman), bevor sie sich in Graz und Stuttgart mit der Oper befasste, und machte sich bald auf einigen der berühmtesten Bühnen der Welt einen Namen.

Heute ist sie eine der großartigen Darstellerinnen der Titelrolle von Tosca, die sie an der Rom-Oper (mit Gianluigi Gelmetti) in Florenz (Zubin Mehta), im Londoner Royal Opera House Covent Garden (Antonio Pappano), in der Arena von Verona (Marco Armiliato), derMailänder Scala (Nicola Luisotti), der Opera de Paris (Daniel Oren) und Wiener Staatsoper (Paolo Carignani) sowie in Berlin, Barcelona, ​​Melbourne , Peking und Monte Carlo gesungen hat. Sie singt auch viele andere Rollen des italienischen Repertoires , darunter Manon Lescaut (La Fenice in Venedig, Puccini-Festival in Torre del Lago, Hamburger Staatsoper), Maddalena in Andrea Chénier (Zürich, Wien, Catania, Cagliari), Turandot (Puccini-Festival) die Accademia di Santa Cecilia in Rom, der Arena di Verona, Baris Teatro Petruzzelli, Genua, Zürich, Bilbao, San Francisco und an der New Yorker Metropolitan Opera, Donna Elvira (Wiener Staatsoper), die Gräfin in Die Hochzeit des Figaro (Los Angeles) ), Fiordiligi in Cosi fan tutte (Stuttgart) und Lisa in Pique-Dame (Wien, Barcelona, ​​Bologna).

Seit 2013 beschäftigte sie sich mit dem Verdi-Repertoire, u.a. als Elisabeth in Don Carlo an der Mailänder Scala. Anschließend trat sie als Abigaille in Nabucco bei den Chorégies d’Orange in Barcelona, ​​in der Arena von Verona und an der Mailänder Scala sowie als Lady Macbeth in Barcelona und Wien auf.

Martina Serafin ist auch eine renommierte Sängerin des deutschen Repertoires: Sieglinde in Die Walküre (New Yorker Metropolitan Opera, Wiener Staatsoper, Zürcher Oper, Pariser Oper, Berlin, Amsterdam, Toulouse, Barcelona und Tokio), Elsa in Lohengrin ( Palermo, Dresden, Stuttgart, Bologna und die Pariser Oper), Elisabeth in Tannhäuser (Rom, Amsterdam), Isolde in der Opera de Paris sowie beim Ravello Festival, die Marschallin (New Yorker Metropolitan Opera, Wiener Staatsoper, San Francisco Opera, Toulouse, München und Amsterdam), Schumanns Genoveva (Palermo) und Marie in Wozzeck (in Essen). Sie tritt auch als Liedsängerin mit Schubert und Schumann, Wagners Wesendonck-Liedern und den vier letzten Liedern von Strauss auf der ganzen Welt auf.

Isolde

Magdalena Anna Hofmann

“Mit ihrer dramatischen und emotionalen Stimme sowie ihrer darstellerischen Wandlungsfähigkeit verleiht sie der Titelfigur eine sensationelle Ausstrahlung.”, schrieb die Neue Zürcher Zeitung im Jahr 2017 über Magdalena Anna Hofmanns Anna Karenina in Bern. In großen Sopranpartien des deutschen und slawischen Fachs, aber auch in Mozart- und Operettenrollen und in moderner Musik wurde die Sängerin bereits auf vielen wichtigen internationalen Bühnen gefeiert.

Auftritte der Saison 2019/20 beinhalten ihr Leonore-Debüt in Fidelio am Teatro Comunale in Bologna und wenig später in Heidelberg, eine Neuinszenierung von Lessons of love and violence am Theater St. Gallen, Schönbergs Pierrot Lunaire in der Wigmore Hall, Sieglinde in Die Walküre und Gutrune in Götterdämmerung in Minden sowie Sieglinde mit den Krakauer Philharmonikern.

In der Spielzeit 2018/19 gab sie ihr viel beachtetes Rollendebüt als Isolde in einer Neuproduktion von Tristan und Isolde in Hagen (“Eine sensationelle Entdeckung im Wagner-Repertoire”, Westfalenpost), sang Sieglinde in Die Walküre in Tianjin, Gutrune in der Götterdämmerung in Minden und Mendelssohns Lobgesang mit den Warschauer Philharmonikern.

In der Spielzeit 2017/18 ist sie als Kundry in Mondparsifal Beta 9–23 bei den Berliner Festspielen, in der Titelrolle von Jenö Hubays Anna Karenina in einer Neuproduktion an der Berner Oper, in Schönbergs Gurrelieder am Casa da Música in Porto, in Kurt WeillsSilbersee-Gesänge mit dem Philharmonischen Orchester von Warschau und als Sieglinde in Die Walküre bei den Tiroler Festspielen in Erl zu erleben.

Wichtige Auftritte der letzten Jahre umfassen Frau in Schönbergs Erwartung und Senta in The flying Dutchman an der Königlichen Oper in Kopenhagen, Kundry in der Uraufführung von Mondparsifal alpha 1–8 (B. Lang / R. Wagner) bei den Wiener Festwochen, Erwartung in der Berliner Philharmonie, der Birmingham Symphony Hall und in Bern, Senta am Aalto-Theater Essen und in Bonn, ihr Rollendebüt als Sieglinde in Die Walküre in Minden, Die fremde Fürstin in Rusalka am Aalto-Theater, ihr Rollendebüt als Elsa in Lohengrin in der Konzerthalle von Cesis (Lettland) sowie Wagners Wesendonck-Lieder und Isoldes Liebestod in Porto.

Magdalena Anna Hofmann wurde in Warschau geboren und begann nach einem Gesangsstudium am Wiener Konservatorium ihre Karriere als Mezzosopran. Vor dem Debüt als Sopranistin trat die Künstlerin bereits an der Mailänder Scala, dem Theater an der Wien, den Bregenzer Festspielen und weiteren bedeutenden Spielstätten auf.

Im Jahr 2011 debütierte sie als Contessa in Le nozze di Figaro in Klosterneuburg, worauf im selben Jahr ihr gefeiertes Rollendebüt als Kundry in einer Neuproduktion von Parsifal in Talllinn folgte. Dem schlossen sich wichtige Debüts wie Schönbergs Erwartungund Dallapiccolas Il prigioniero an der Oper von Lyon, Portia in André Tchaikowskis Der Kaufmann von Venedig bei den Bregenzer Festspielen sowie Konzerte in unter anderem Osaka, Porto, Stuttgart und bei den Herbstlichen Musiktagen Bad Urach an. Im Jahr 2014 feierte Hofmann in ihrem Rollendebüt als Senta in The flying Dutchman große Erfolge an der Oper von Lyon. Im folgenden Jahr kehrte sie als Carlotta in Schrekers Die Gezeichneten nach Lyon zurück.

Die polnisch-österreichische Sopranistin hat mit Dirigenten wie Daniel Harding, Kirill Petrenko, Daniele Gatti, Bertrand de Billy, Michael Boder, Kazushi Ono, Hartmut Keil, Lothar Königs, Riccardo Frizza, Gaetano d’Espinosa, Bernhard Kontarsky, Patrick Summers, Alejo Perez, Tomáš Netopil sowie Vladimir Fedoseyev und Regisseuren wie Keith Warner, Àlex Olle (La Fura dels Baus), Nicola Raab, Peter Stein, Frank Castorf, Stéphane Braunschweig, Valentina Carrasco, John Fulljames, William Friedkin, Gerd Heinz, Daniel Slater, Lotte de Beer, David Bösch und Walter Sutcliffe gearbeitet.

Brangäne

Hermine May

Die aus Rumänien stammende Mezzosopranistin Hermine May ist Preisträgerin zahlreicher renommierter Wettbewerbe wie dem Bundeswettbewerb Gesang und begann ihre sängerische Laufbahn als Ensemblemitglied an der Deutschen Oper Berlin. Anschließend etablierte sie sich international zunächst mit den Rollen des lyrischen Mezzofachs, um sich in den letzten Jahren sukzessive die Partien des dramatischen Faches zu erarbeiten. Heute gehören die Partien der Carmen, der Amneris, der Kundry, der Brangäne, der Venus, der Dalila und der Azucena zu ihren bevorzugten Partien.

Besonders musikalisch geprägt wurde sie durch die Arbeit mit Zubin Mehta, unter dessen Leitung sie die Magdalene in „Die Meistersinger von Nürnberg“ beim Maggio Musicale Fiorentino, aber auch Zemlinskys Maeterlinck-Lieder zusammen mit dem Israel Philharmonic Orchestra und Beethovens 9. Symphonie sang. Raffael Frühbeck de Burgos, Nello Santi, Pinchas Steinberg, Friedemann Layer, Gianluigi Gelmetti, Ralf Weikert und Ulf Schirmer zählen des Weiteren zu den Dirigenten, denen sie wichtige künstlerische Impulse verdankt. Ihre Opernpartien führten sie unter anderem an die Mailänder Scala, die Opernhäuser von Turin (Brangäne), Rom (Brangäne), Genua ( Brangäne), Verona (Brangäne), Neapel (Clairon), Kopenhagen (Venus), Straßburg (Brangäne und Dalila), Nizza, Graz (Santuzza), Shanghai und Hongkong (Carmen).

Schon früh hat sich Hermine May auch einen Namen als Konzertsängerin gemacht, bevorzugt mit den Werken Gustav Mahlers, dem Requiem von Giuseppe Verdi, der Alt-Rhapsodie von Brahms und Wagners Wesendonck-Liedern.

CD-Produktionen von Schuberts Messe Es-Dur D 950 mit Jonas Kaufmann, Hermann Prey und Deon van der Walt unter der Leitung von Sylvain Cambreling, Bellinis „Il Pirata“ mit Lucia Aliberti unter der Leitung von Marcello Viotti und Carl Loewes „Die drei Wünsche“ sowie DVD-Produktionen von „Carmen“ und „Aida“ dokumentieren ihre Gestaltungskraft.

Das letzte Jahr führte Hermine May auf einer Tournee mit dem Requiem von Giuseppe Verdi und MusicAeterna unter der Leitung von Teodor Currentzis in die wichtigsten Konzertsäle Europas. Anschließend folgten in China Produktionen von „Un Ballo in Maschera“/ Ulrica und „Rigoletto“/ Maddalena in Guangzhou.

Dieses Jahr wird sie in Tristan und Isolde/ Brangäne bei den Königswinkel-Festspielen singen, sowie in „Un ballo in Maschera“ die Ulrica in China/ Wuhan.

Senta

Anna Gabler

Die Sopranistin Anna Gabler hat sich im jugendlich-dramatischen Fach international einen Namen gemacht und gastiert mit ihrem weit gespannten Repertoire an den internationalen Bühnen von München, Wien, Salzburg, Paris, Dresden und Übersee.

Die Spielzeit 2020/21 beginnt für Anna Gabler als Chrysothemis in Elektra am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Anschließend widmet sich Anna Gabler zwei spannenden Rollendebüts: In Lortzings Oper Reginawird sie in Gießen die Titelpartie interpretieren, und in St. Gallen wird sie als Esmeralda in Franz Schmidts Oper Notre Dame auftreten.

Mit der Bayerischen Staatsoper pflegt die gebürtige Münchnerin eine langjährige Beziehung. Hier begann sie als Mitglied des jungen Ensembles und kehrte regelmäßig zurück, zuletzt als Gutrune in der Götterdämmerungunter der Leitung von Kirill Petrenko. Für ihre Interpretation der Gutrune wurde sie bereits 2012 mit dem Festspielpreis der Bayerischen Opernfestspiele ausgezeichnet. An der Wiener Staatsoper gastierte Anna Gabler unter anderem als Agathe im Freischütz, Chrysothemis in Elektra, Arabella und Capriccio-Gräfin.

Bei den Salzburger Festspielen sang sie Eva in Die Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Daniele Gatti, Regie Stefan Herheim. In derselben Partie wurde sie auch beim Glyndebourne Festival unter Vladimir Jurowski gefeiert. Die Bayreuther Festspiele luden Anna Gabler für Ortlinde in Die Walküre unter Christian Thielemann und Senta in der Kinderoperproduktion des Fliegenden Holländers ein.

Zu Anna Gablers weiteren Partien gehören Fidelio-Leonore, Senta, Carlotta in Schrekers Die Gezeichneten und Salome. Die Produktion in Klagenfurt mit ihr in der Titelpartie wurde zur Musiktheater-Produktion des Jahres in Österreich gewählt.

Mit ersten Festengagements in Düsseldorf und Nürnberg legte Anna Gabler den Grundstein für ihre internationale Karriere. Gastspiele führten sie neben den genannten Bühnen nach Brüssel, Paris, Frankfurt, Hamburg, Dresden und Tokyo. In ihrer bisherigen Laufbahn arbeitete Anna Gabler mit einigen namhaften Regisseuren wie Andreas Kriegenburg, Stefan Herheim, David McVicar, Christof Loy und Katharina Thalbach zusammen.

Im Konzertbereich sang sie unter anderem Mahlers 8. Sinfonie und das Verdi Requiem. Dabei arbeitet Anna Gabler mit Dirigenten wie Sebastian Weigle und Sir Simon Rattle zusammen.

Produktion Design

Siegwulf Turek

Geboren in Salzburg

Studium am Mozarteum Salzburg – Bühnenbild – Diplom 1975

1974-1976 Assistent von Prof. Günther Schneider – Siemssen an der Staatsoper Wien

Seit 1976 freischaffender Bühnen- & Kostümbildner, Light & Projektionsdesigner
u.a. Northwestpacific Wagner Festival Seattle USA, Frankfurt, Bremen, Volksoper Wien, Festspielhaus Salzburg

Seit 1984 Opernregisseur
u.a. in den Festspielhäusern Salzburg, Helsinki, Kopenhagen, Genua, Monte Carlo, Seattle, Madrid

1994 Professor für Lightdesign an der Universität Helsinki,  verliehen durch Präsident Ahtisaari

Seit 1998 Artistic Director für Megaevents
HALLMANIA Hallstatt, SPIEL DER SINNE Casino Baden bei Wien,
KLANGWELLE WÖRTHERSEE – Velden,  KLANGWELLE Bonn,
MELUXINA Kulturhauptstadt Luxembourg

2011 das große Verdienstzeichen des Landes Salzburg

2016 Kulturmedaille des Landes Oberösterreich

Einzelausstellungen
„Die großen der Kunst“  , „ Maschere mistiche da Venezia“ , Heritage Art Galerie Hallstatt
Festspielausstellung „ Opernstars“ , Hotel Neutor Salzburg
Festspielausstellung „ Lehar Festival Bad Ischl „

www.siegwulf-turek.at

Präsidentin

Eva Walderdorff